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Wohin mit den Windrädern?

Landkreis -  Kürzlich wurden im Landratsamt Fürstenfeldbruck Bereiche im Landkreis vorgestellt, die prädestiniert für die Errichtung von Windenergieanlagen sind. Zwar werden Experten die in Frage kommenden Standorte noch einmal genau unter die Lupe nehmen, dennoch gibt die herausgegebene Karte erste Hinweise darauf, welche Orte bald „rotierende Nachbarn“ bekommen könnten.

„Auf dem Weg zur Energiewende im Landkreis sind wir einen wesentlichen Schritt vorangekommen“, so Landrat Thomas Karmasin anlässlich der Präsentation der Ergebnisse, die das gemeinsam vom Landkreis und seinen Kommunen in Auftrag gegebenen Klimaschutzkonzept in Fahrt bringen soll.

Das Büro „Team für Technik GmbH“, München in Zusammenarbeit mit Harald Zwander, „Planung, Gutachten, Analytik“, Landshut erläuterte die Untersuchung: Im Landkreis Fürstenfeldbruck haben sich 39 mögliche Gebiete herauskristallisiert (siehe Anlage). Die Vorgehensweise zur Ermittlung orientierte sich an den Vorgaben des sogenannten Windenergie-Erlasses der Bayerischen Staatsregierung unter Berücksichtigung von „harten“ Faktoren (z. B. Mindestabstände von Siedlungsgebieten, Berücksichtigung von Siedlungsentwicklung, Naturschutzgebiete usw.).

Als nächsten Schritt wird nun das Büro Brugger, Landschaftsarchitekten aus Aichach anhand der vorgelegten Grobanalyse die Feinuntersuchung vornehmen. Hierbei werden die „weichen“ Faktoren (z. B. landschaftliche Aspekte, Denkmalschutz, erweiterte Abstände zur Wohnbebauung, Landschaftsschutzgebiete usw.) geprüft und abgewogen. Erfahrungsgemäß schränken diese Kriterien die jetzt vorgestellten möglichen 43 Bereiche für Windenergieanlagen weiter ein.

Für die dann verbleibenden Bereiche erstellen die Städte und Gemeinden des Landkreises Fürstenfeldbruck (mit Ausnahme von Althegnenberg) unter der Koordination des Landratsamtes Fürstenfeldbruck einen gemeinsamen interkommunalen sachlichen Teil-Flächennutzungsplan. Diese Planungskosten werden als Zuschuss im Programm „Förderung von modellhaften Planungen und Untersuchungen“ des Freistaats Bayern gefördert.

In den türkis eingezeichneten Gebieten könnten nach einer ersten Prüfung Windenergieanlagen entstehen. Zur Vergrößerung bitte auf die Darstellung klicken.  Grafik: Landratsamt FFB

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